Medienticker - Religion(en) in Österreich

Offenes Forum für Diskussionen über Atheismus und Religion.

Moderatoren: Wilfried Apfalter, Kudi, Eosphoros, martinperz

Wilfried Apfalter
Beiträge: 4341
Registriert: 6. November 2015, 12:18
Wohnort: Wien

Re: Medienticker - Religion(en) in Österreich

Beitrag von Wilfried Apfalter » 26. September 2019, 23:46

Heute auf religion.orf.at: "Karfreitag: Kirchen schalten VfGH ein" (26.9.2019).
Die evangelischen Kirchen (A.B, H.B und A.u.H.B.), die evangelisch-methodistische und die altkatholische Kirche in Österreich fechten die Streichung des Karfreitags als Feiertag beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) an.

Nachdem der Karfreitag als gesetzlicher Feiertag für die reformierten Kirchen sowie die altkatholische Kirche gekippt wurde, gilt ein „persönlicher Feiertag“, der allerdings aus dem bestehenden Urlaubskontingent zu nehmen ist. Durch diese neue Regelung werde „massiv und unmittelbar“ in das verfassungsgesetzlich gewährleistete Recht auf Religionsfreiheit eingegriffen, kritisierte der evangelische Synodenpräsident und Rechtsanwalt Peter Krömer am Donnerstag in einer Aussendung.

Er hat den Individualantrag auf Gesetzesprüfung gemeinsam mit weiteren Experten ausgearbeitet und am Donnerstag beim Verfassungsgerichtshof eingebracht. Bei der neuen Regelung orten Krömer und die einbezogenen Experten „Verfassungswidrigkeit in mehreren Punkten“.

[…]

Vorwurf der Grundrechtsverletzung

Verletzt werde, so Krömer, nicht nur das Recht auf gemeinsame Religionsausübung, sondern auch das auf dem Gleichheitsgrundsatz fußende Verbot gegen Diskriminierung und die Grundsatzbestimmung über den religiösen Minderheitenschutz. Krömer: „Rechte, die durch die Verfassung geschützt sind, und Grundrechte von Minderheiten sind hier unter die Räder gekommen.“

Die Abschaffung des Karfreitags sei zugleich auch ein „massiver Eingriff“ in die innerkirchliche Sphäre der betroffenen, gesetzlich anerkannten Kirchen, „somit in deren Religionsfreiheit“, insbesondere was die Kultusfreiheit, die gemeinsame öffentliche Ausübung der Religion, und das Glaubensleben betrifft, erklärt der Synodenpräsident.

[…]

Evangelische beklagen Schlechterstellung

Auch auf dem Hintergrund des Gleichheitsgrundsatzes bemängelt der Jurist in der geltenden Regelung eine Schlechterstellung bei der Ausübung der Kultusfreiheit gegenüber Angehörigen der römisch-katholischen Kirche.

Denn deren Angehörigen wurde durch die neue Regelung kein gesetzlicher Feiertag genommen, der persönlicher Feiertag stehe allen zu, zudem seien alle religiösen Feiertage auch gesetzliche Feiertage. Krömer: „Evangelische müssen sich so für die Ausübung ihrer Religion einen Urlaubstag nehmen, Katholische nicht.“

[…]
Wilfried Apfalter - auch Paragreifenzähmer der ARG

Wilfried Apfalter
Beiträge: 4341
Registriert: 6. November 2015, 12:18
Wohnort: Wien

Re: Medienticker - Religion(en) in Österreich

Beitrag von Wilfried Apfalter » 3. Oktober 2019, 10:01

Heute auf religion.orf.at: "„Klosterwald“: Naturbestattung unter Bäumen" (3.10.2019).
Freie Natur statt Friedhof: Dem Trend zu alternativen Bestattungsformen kommt ab Oktober das Projekt „Klosterwald“ der katholischen Kirche entgegen.

Viele Menschen denken heute über alternative Bestattungsformen nach. Einer „langen Tradition“ der Klöster folgend, Grund und Boden für die Bestattung von Toten zur Verfügung zu stellen, wolle „Klosterwald“ zeitgemäß folgen, so eine Aussendung zum Projekt. Es wird naturnahe Bestattung auf klösterlichen Waldflächen ermöglichen.

„Klosterwald“ ist ein Gemeinschaftsunternehmen mehrerer Stifte, Gründungsmitglieder sind Heiligenkreuz und Klosterneuburg, und die Erzdiözese Wien. Geschäftsführer Axel Baudach entwickelte die Idee dazu bereits vor 20 Jahren in Deutschland und hilft nun beim Aufbau in Österreich, wie er religion.ORF.at gegenüber sagte. Es ist das erste konfessionelle Naturbestattungsprojekt dieser Art in Österreich.

Biologisch abbaubare Urnen

Am Donnerstag eröffnet „Klosterwald“ seine erste Waldfläche für Naturbestattungen in Kirchberg am Wechsel (NÖ). Weitere Flächen im Umkreis von Wien werden in den kommenden Monaten eröffnet. Angeboten werden Bestattungen in biologisch abbaubaren Urnen „in naturbelassenen und doch gepflegten Waldflächen“.

Das Projekt richte sich an Menschen, „die sich selber oder ihre Toten nicht auf dem Friedhof bestattet wissen möchten. Oder an Menschen, die schon zu Lebzeiten einen Platz in der Natur auswählen möchten, um später niemanden mit der Grabpflege zu belasten“, so „Klosterwald“-Geschäftsführer Baudach. Denn diese Pflege übernimmt die Natur des Waldes selbst: Nach der Einäscherung wird die biologisch abbaubare Urne mit der Asche des oder der Verstorbenen an den Wurzeln eines Bestattungsbaumes beigesetzt.

[...]

Gedenktafeln zur Erinnerung

Jedes Grab könne ein Ort des Gedenkens und des Gebetes sein, egal ob Verstorbene in einem Sarg, einer Urne, auf dem Friedhof oder im Wald begraben werden. In jedem „Klosterwald“ gibt es für diese Kontemplation einen Andachtsplatz mit Bänken. Gedenktafeln sorgen dafür, dass Angehörige den genauen Platz wiederfinden und am richtigen Ort ihrer Verstorbenen gedenken können. Dabei hilft auch eine Klosterwaldkarte, auf der jeder Baum verzeichnet ist. Den richtigen Baum kann man sich zu Lebzeiten selbst aussuchen.

Der Klosterwald steht übrigens allen offen, ungeachtet der Religionszugehörigkeit. Die Beerdigung selbst im engen Familien- und Freundeskreis kann (muss aber nicht) von einem Priester begleitet werden. Die Familie kann sich frei für ihr persönliches Abschiedsritual und eine Begleitung durch ihre Religionsgemeinschaft entscheiden. Die biologisch abbaubare Urne werde meist von einem oder einer Familienangehörigen zum Baum getragen, so „Klosterwald“.

Auch der Wald profitiert

Ein Nebeneffekt: Von den Naturbestattungen profitiert auch der Wald selbst, denn er wird damit unter Schutz gestellt - langfristig. Bäume würden nicht zu kommerziellen Zwecken gefällt, sondern nur dann entnommen, „wenn durch einen Sturm oder andere natürliche Entwicklungen Gefahr für die Waldbesucher“ drohe, so Projektleiter Baudach.

[...]

Die Kosten für ein Waldgrab variieren zwischen 500 und 4.000 Euro, je nach Dauer der Nutzung, die zwischen 25 und 100 Jahren möglich ist. Behördengänge, Kremation, Urne und anderes müssen extra abgewickelt werden. Ab November wird die Baumbestattung zusätzlich zum Kirchberger Klosterwald auch am Kahlenberg möglich sein. Im Frühjahr 2020 kommt ein Wald in der Nähe des Stiftes Heiligenkreuz hinzu. Weitere Klosterwälder sind bei Harmannsdorf und Hagenbrunn geplant.
Wilfried Apfalter - auch Paragreifenzähmer der ARG

Wilfried Apfalter
Beiträge: 4341
Registriert: 6. November 2015, 12:18
Wohnort: Wien

Re: Medienticker - Religion(en) in Österreich

Beitrag von Wilfried Apfalter » 7. Oktober 2019, 15:44

Heute auf religion.orf.at: "Jugendstudie: Religion „nahezu irrelevant“" (7.10.2019).
Eine „absolute Renaissance“ unter Jugendlichen erlebt die Familie: Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Jugendkulturforschung im Blick auf die von ihm durchgeführte „Österreichische Jugendwertestudie 2019“. Beim Thema Religion sieht es anders aus.

Für 76 Prozent der 1.000 im September befragten 16- und 29-Jährigen ist Familie der wichtigste Lebensbereich, gefolgt von Freunden und Bekannten (71 Prozent). Religion (13 Prozent) und Politik (13,5 Prozent) erachtet das Studienteam um den Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier als „nahezu irrelevant“.

In seiner Aussendung über die Studie nahm das Institut am Montag dazu folgende Einschränkung beziehungsweise Präzisierung vor: Für Jugendliche mit Migrationshintergrund ist Religion deutlich wichtiger (26 Prozent „sehr wichtig“) als für autochthone Österreicherinnen und Österreicher (nur neun Prozent „sehr wichtig“), für weitere 20 Prozent der Migrantinnen und Migranten ist Religion „wichtig“.

Areligiosität wird weitergegeben

Kirche als gesellschaftlicher Faktor sei auch in der nächsten Generation in der Krise, erklärte Heinzlmaier der „Kleinen Zeitung“ (Montag-Ausgabe): „Offensichtlich geben bereits areligiöse Elternhäuser diese Einstellung an die nächste Generation weiter.“ Zu den Gewinnern unter den Institutionen zählt die Zeitung unter Berufung auf Vertrauensrankings die Polizei, die Gerichte und das Bundesheer.

Haltung zur Politik „alarmierend“

„Alarmierend“ nannte das Institut für Jugendkulturforschung in seiner Zusammenfassung die Haltung der jungen Österreicher zur Politik. Der Aussage „Die meisten Politiker haben keine Ahnung, wie es den meisten Menschen geht“, könnten mehr als vier von fünf Befragten zustimmen. Die Politik hat somit - wie bereits bei der älteren Generation - auch bei den Jungen ein massives Imageproblem.

[...]

Bildmedien über Textmedien

Bei der Verwendung Sozialer Medien zeigte sich laut dem Jugendforscher: „Bildmedien mit präsentativer Symbolik“ triumphieren über diskursive Textmedien. Emotionen würden immer wichtiger, Argumente und inhaltliche Tiefe träten demgegenüber in den Hintergrund. Bestes Beispiel ist laut Heinzlmaier „das Phänomen Greta Thunberg. Es ist das starke Bild des zornigen Mädchens mit Tränen vor der UNO, das die Emotion bedient und die Massen erreicht.“ Dieses Bild verbreite sich rasant, längere Textpostings lese hingegen keiner mehr.

Bilddominierte Medien wie Instagram (75 Prozent Nutzung) und Snapchat (62 Prozent) haben solche wie Facebook an Bedeutung überflügelt; nur 27 Prozent der Befragten gaben an, Facebook oft zu nutzen. Der ORF und Zeitungen als einstige Leitmedien stecken laut der Studie ebenfalls in einer Krise.

[...]
Wilfried Apfalter - auch Paragreifenzähmer der ARG

Wilfried Apfalter
Beiträge: 4341
Registriert: 6. November 2015, 12:18
Wohnort: Wien

Re: Medienticker - Religion(en) in Österreich

Beitrag von Wilfried Apfalter » 8. Oktober 2019, 09:36

Heute auf religion.orf.at: "Wien: UNO-Koalition religiöser Organisationen" (8.10.2019).
Eine UNO-Koalition religiöser Organisationen hat sich am Montag am Sitz der UNO-Organisationen in Wien konstituiert. Religionen müssten „als Teil der Lösung vieler Konflikte“ gesehen werden, lautete der Tenor einer Podiumsdiskussion am Montagabend.

Darin forderten Vertreter christlicher, jüdischer und muslimischer Gemeinschaften, die Religionen künftig in Konfliktlösungen einzubinden. In der Debatte über „Spiritualität und Justiz - Kooperationsfelder?“ betonten die Referenten die Bedeutung des Dialogs und verwiesen auf den engen Kontext zwischen Spiritualität bzw. Religion und Recht.

[...]

John Clark von der Jüdischen Liberalen Gemeinde in Wien (Reformsynagoge) legte ein Plädoyer für den Dialog ab. „Aus der Vielfalt beziehen wir Stärke. Zusammenhalt gibt Kraft.“ Die einzelnen Gemeinschaften sollten ihre Individualität behalten, doch zugleich miteinander einen Dialog führen, so Clark, der anstelle des Rabbiners Schlomo Hofmeister auf dem Podium einen jüdischen Standpunkt darlegte.

„Keine Alternative zum Dialog“

Die Bedeutung des Dialogs hob auch der Präsident der Buddhistischen Religionsgesellschaft, Gerhard Weissgrab, hervor. Er rief zum Miteinander auf: „Bei Problemen gibt es keine Alternative zum Dialog.“ Dass mehrere Religionen existieren und diese unterschiedliche Bereiche und Aspekte aufweisen, sei zu akzeptieren. Zur Religionsfreiheit gehöre auch der Atheismus, also die Freiheit von Religion.

[...]

[...] Zeitgleich mit der Tagung in Wien fand eine weitere am Sitz der Vereinten Nationen in New York statt. Die Initiatoren der Plattform hoffen, dass ihre Anliegen in die im April 2020 geplante UNO-Konferenz zum Thema Strafrecht in Kyoto einfließen. Es geht hierbei um Behandlung von Gefangenen, Achtung der Menschenwürde auch religiöser Gefangener und Toleranz für unterschiedliche Religionsbekenntnisse.
Wilfried Apfalter - auch Paragreifenzähmer der ARG

Wilfried Apfalter
Beiträge: 4341
Registriert: 6. November 2015, 12:18
Wohnort: Wien

Re: Medienticker - Religion(en) in Österreich

Beitrag von Wilfried Apfalter » 11. Oktober 2019, 12:42

Heute auf religion.orf.at: "Van der Bellen besuchte jüdischen Stadttempel" (11.10.2019).
Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat nach dem tödlichen Angriff auf die Synagoge in der deutschen Stadt Halle dem jüdischen Stadttempel in Wien einen Besuch abgestattet.

Er wurde am Freitag vom Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG), Oskar Deutsch, begrüßt und legte in der Gebetsstätte ein Gesteck mit weißen Rosen nieder. „Antisemitismus ist einfach blöd“, sagte Van der Bellen im Anschluss an den Besuch vor Journalisten.

Er führe zu Anschlägen wie jenen im deutschen Halle. Der Bundespräsident wies darauf hin, dass „in einzelnen Ländern der Rechtsextremismus zugenommen“ habe. Zur Situation in Österreich sagte er: „Es wird wohl einen harten Kern von Antisemiten geben.“ Auf jeden Fall sei jeder Einzelne im Kampf gegen den Judenhass gefordert.

Deutsch: Drei Gruppen von Antisemiten

IKG-Präsident Deutsch zählte konkret drei Gruppen auf, die „Antisemitismus zu uns hereintragen“: nämlich rechte, linke und islamistische Antisemiten. „Wenn man das addiert, ist der Antisemitismus gestiegen.“ Diese Situation bestehe allerdings nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa und Amerika.

Deutsch fordert eine bessere Bildung, um dem Hass und den Vorurteilen gegenüber Juden zu begegnen. So müsse jeder einzelne Schüler in seiner Schulzeit ein Konzentrationslager wie Mauthausen besucht haben. Er forderte zudem erneut eine ähnliche „Shoaerziehung“ für Flüchtlinge, die nach Österreich kommen. Diese müsse man etwa durch Vorträge aufklären. Deutsch hielt fest: „Niemand wird als Antisemit geboren.“

EuGH-Urteil begrüßt

Bezüglich der „sofortigen Eindämmung“ antisemitischer Äußerungen begrüßte Deutsch das kürzlich erfolgte Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) über das Löschen von sinngleichen Hasspostings auf Facebook. „Wenn das gelebt wird, ist ein guter Schritt getan.“

[...]
Wilfried Apfalter - auch Paragreifenzähmer der ARG

Wilfried Apfalter
Beiträge: 4341
Registriert: 6. November 2015, 12:18
Wohnort: Wien

Re: Medienticker - Religion(en) in Österreich

Beitrag von Wilfried Apfalter » 13. Oktober 2019, 19:09

Heute auf religion.orf.at: "Neuer evangelischer Bischof Michael Chalupka in sein Amt eingeführt" (13.10.2019).
Mit einem Festgottesdienst in der Wiener Gustav-Adolf-Kirche ist der neue evangelisch-lutherische Bischof Michael Chalupka am Sonntag in sein Amt eingeführt worden.

In seiner Predigt ging er auf den Kampf gegen den Klimawandel und den Beitrag der Kirchen ein. Bundespräsident Alexander Van der Bellen würdigte Chalupkas Schlagfertigkeit und Witz. „Das trifft man nicht so häufig bei Bischöfen.“

[...]

Bundespräsident und Bundeskanzlerin vor Ort

Die Amtseinführung nahm Chalupkas Vorgänger, Michael Bünker vor, der im September in den Ruhestand getreten war. Grußworte an den neuen Bischof richteten neben dem Bundespräsidenten auch Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein. Der 59-jährige Chalupka war im Mai von den Delegierten der Synode in das höchste Leitungsamt der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich gewählt worden.

Van der Bellen, selbst erst kürzlich wieder in die Evangelische Kirche eingetreten, hob das verbindende Moment hervor, das Chalupka selbst nach seiner Wahl zum Bischof betont hatte. Er habe Chalupka als einen Menschen erlebt, der „klar, mutig und unmissverständlich für die Würde jedes einzelnen Menschen eintritt und dem ein geschwisterliches Miteinander wichtig ist“, sagte der Bundespräsident.

Auch Bierlein nahm auf den Klimawandel Bezug: „Den Kirchen ist die Bewahrung der Schöpfung ein besonderer Auftrag und Kern der Identität.“ Daneben verwies sie auch auf die Freiheit der Religionsausübung. Diese gehöre zu den unverzichtbaren Grundrechten eines freien und säkularen Verfassungsstaates.
Wilfried Apfalter - auch Paragreifenzähmer der ARG

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast